Keine Angst vor Faserzement

Eternit VS-nova® ist bereits seit 1983 asbestfrei!

Viele Menschen denken beim Anblick von Faserzement gleich an Asbest und damit an Gesundheitsgefahren – das muss nicht sein. Wir klären Sie auf, wann überhaupt von Asbestzement gesprochen wird.

Natürliche Asbestgesteinsfasern, die seit dem Altertum für ihre besondere Reißfestigkeit bekannt sind, übernahmen lange Zeit die Aufgabe, Zugfestigkeit in Baustoffen zu gewährleisten. Bis zu Beginn der 1980er-Jahre wurde Asbestzement in Tausenden Anwendungen und Produkten eingesetzt und galt Jahrzehnte lang als Inbegriff der Modernität, schließlich wurden Asbestfasern schon vor 3000 Jahren in Steinbrüchen abgebaut und zur Herstellung von feuerfesten Geweben verwendet.

1976 belegten neue wissenschaftliche Erkenntnisse dann die gesundheitsgefährdende Wirkung von Asbestfeinststaub. Die Folge war eine  Sanierungswelle sondergleichen, die jedoch in erster Linie Spritzasbest betraf, denn während Spritzasbest zu 90 % aus Asbest und 10 % Bindemitteln besteht, ist das Verhältnis bei Asbestzement genau umgekehrt. In Asbestzement sind die wenigen Asbestfasern extrem stark gebunden – das hat zur Folge, dass bei umfangreichen Messungen der Luft an Stellen, wo Asbestzementprodukte Verwendung fanden, keine merkbar erhöhten Anteile von Asbestfasern in der Luft festgestellt werden konnten. Voraussetzung dafür ist nur, dass die Produkte bestimmungsgemäß hergestellt, verarbeitet und verwendet wurden. Während Bauwerke, die Spritzasbest enthalten, zwingend saniert werden müssen, ist es wissenschaftlich bewiesen, dass von Asbestzementprodukten im eingebauten Zustand keine konkreten Gesundheitsgefahren ausgehen.

Eternit hat trotzdem schnell reagiert und von 1981 bis 1990 alle Produkte für den Hochbau auf Faserzement der asbestfreien Generation umgestellt. Alle danach produzierten Baustoffe von Eternit nutzen neuartige Armierungsfasern auf Basis synthetisch-organischer Fasern aus Polyvinylalkohol (PVA), die in ähnlicher Form auch für medizinische Nähfäden eingesetzt werden und keinen Asbest beinhalten.

Wir haben die Möglichkeit, das Material vorhandener Rohrleitungen bezüglich der Zusammensetzung zu definieren – rufen Sie uns unter 0 23 82 / 6 36 21 an, wir beraten Sie gern.
 
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